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Antisemitismus verstehen. Warum Definitionen alleine nicht ausreichen

Was ist Antisemitismus? Wann ist es Antisemitismus? Um diese Fragen wird mit neuer Vehemenz gestritten. Die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Ana Lena Werner hebt die Fallstricke und Untiefen dieser Diskussion hervor – und plädiert dafür, nicht bei Begriffen stehen zu bleiben, sondern Antisemitismus auch verstehen zu wollen. 

  • Albert Schweitzer und Elly Heuss-Knapp (Bundesarchiv Bild 183-D0116-0041-019/Wiki Commons; Familienarchiv Heuss, Basel)
    11. April 2026

    Gelebter Glaube. Albert Schweitzer und Elly Heuss-Knapp

    Vom Radelclub zur Weltbühne: Der Friedensnobelpreisträger und die erste „First Lady“ waren verbunden durch den Willen, die Welt zu verbessern. Gudrun Kruip zeigt auf, auf welche Weise die Jugendfreunde Albert Schweitzer und Elly Heuss-Knapp „tätiges Christentum“ praktizierten – und warum ihr Erbe heute kritisch diskutiert wird.
  • Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus / Will McBride (
    05. Januar 2026

    Demokratie und Stabilität: zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer

    Unter dem Eindruck der NS-Herrschaft trat Konrad Adenauer nach 1945 an, die Freiheit des Einzelnen gegen den Staat zu verteidigen. Zugleich fürchtete er sich aber vor politischer Destabilisierung. Als Bundeskanzler pochte er daher auf die staatliche Autorität und schreckte auch vor problematischen Führungsmethoden nicht zurück, um Demokratie und Stabilität miteinander in Einklang zu bringen. Ein Essay von Holger Löttel. 
  • Hannah Arendt, 1958. (C) Barbara Niggl Radloff, Sammlung Münchner Stadtmuseum
    04. Dezember 2025

    Hannah Arendt. Von Flucht und Staatenlosigkeit

    Vor fünfzig Jahren starb Hannah Arendt. Wie hellsichtig die Philosophin Flucht und Staatenlosigkeit analysierte – und wie wichtig ihr Denken für heutige Grenzdebatten sein könnte – zeigt Julia Schulze Wessel in ihrem Essay auf. 
  • 20. September 2025

    Brücken nach Berlin - Matthias Erzberger und seine süddeutschen Wähler

    Wie hält ein Abgeordneter Kontakt zu seinen Wählern? Diese Frage stellt sich nicht nur heute, sondern war auch schon in früheren Zeiten eine Herausforderung für die Volksvertreter. Wie das gelingen kann, zeigt das Leben von Matthias Erzberger, einem wichtigen Wegbereiter deutscher Demokratie aus Württemberg, der vor 150 Jahren am 20. September 1875 geboren und 1921 von Rechtsextremisten ermordet wurde. Ein Beitrag von Christopher Dowe.

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