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Antisemitismus verstehen. Warum Definitionen alleine nicht ausreichen

Was ist Antisemitismus? Wann ist es Antisemitismus? Um diese Fragen wird mit neuer Vehemenz gestritten. Die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Ana Lena Werner hebt die Fallstricke und Untiefen dieser Diskussion hervor – und plädiert dafür, nicht bei Begriffen stehen zu bleiben, sondern Antisemitismus auch verstehen zu wollen. 

  • Privatarchiv Yılmaz Karahasan / Besitz Koksal
    23. März 2026

    Yılmaz Karahasan – eine vergessene Stimme der migrantischen Arbeiterschaft

    Yılmaz Karahasan gilt als Pionier der gewerkschaftlichen Integration und Stimme der sogenannten „Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter“. Bis heute gibt es jedoch keine einschlägige Untersuchung seines Wirkens. Sophia Kieß schreibt über Karahasan und den Beitrag eingewanderter Arbeitskräfte in der Geschichte der deutschen Demokratie.
  • Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus / Will McBride (
    05. Januar 2026

    Demokratie und Stabilität: zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer

    Unter dem Eindruck der NS-Herrschaft trat Konrad Adenauer nach 1945 an, die Freiheit des Einzelnen gegen den Staat zu verteidigen. Zugleich fürchtete er sich aber vor politischer Destabilisierung. Als Bundeskanzler pochte er daher auf die staatliche Autorität und schreckte auch vor problematischen Führungsmethoden nicht zurück, um Demokratie und Stabilität miteinander in Einklang zu bringen. Ein Essay von Holger Löttel. 
  • West and East Germans at the Brandenburg Gate in 1989 (Wiki Commons)
    02. Oktober 2025

    Nicht angekommen? 35 Jahre gesamtdeutsche Demokratie

    Sind „die Ostdeutschen“ auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht „in der Demokratie“ angekommen, wie immer wieder behauptet wird? In der Kulturzeitschrift Merkur schreibt Thorsten Holzhauser, warum das ein Irrtum ist. Eine Kurzversion des Essays finden Sie hier. 
  • 24. September 2025

    Streit ums Wählen! Wahlen und Wahlpraxis in Geschichte und Gegenwart

    Das diesjährige Theodor-Heuss-Kolloquium in Stuttgart greift die aktuellen Debatten um Wahlen und Wahlpraxis in einem interdisziplinären Austausch auf. Welche Fragen besonders wichtig sind, welche Erwartungen er an die Konferenz hat und warum das Wählen wieder umstritten ist, skizziert Historiker Paul Nolte im 3einhalb-Fragen-Interview. 

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